Artikel
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Aussage gegen Aussage im Strafverfahren – wie Gerichte wirklich entscheiden
Bad Segeberg. Wer eine Vorladung erhält oder bereits Beschuldigter in einem Strafverfahren ist, stellt oft sehr schnell die gleiche Frage: *Was passiert eigentlich, wenn es keine Beweise gibt – sondern nur zwei widersprüchliche Aussagen?* Gerade im allgemeinen Strafrecht, etwa bei Körperverletzung, Bedrohung oder auch im Zusammenhang mit Vorwürfen im privaten Umfeld, kommt diese Konstellation häufiger vor, als man denkt. Für einen erfahrenen Strafverteidiger ist genau das ein zentraler Angriffspunkt.
⚖️ Was bedeutet „Aussage gegen Aussage“ überhaupt?
Von einer klassischen „Aussage-gegen-Aussage“-Situation spricht man, wenn im Strafverfahren im Kern nur zwei Personen beteiligt sind – etwa der Beschuldigte und der mutmaßlich Geschädigte – und keine weiteren belastbaren Beweismittel existieren. Das Gericht steht dann vor der schwierigen Aufgabe, zu entscheiden, welche Darstellung glaubhaft ist.
Viele Betroffene gehen davon aus, dass in solchen F
05.05.2026
Polizeidirektion Bad Segeberg
Polizei sucht Zeugen nach Streitigkeiten in Linienbus
Leezen/Bad Segeberg (ots) - Am Samstag (13. Dezember 2025) gegen 13:00 Uhr kam es in Leezen im Linienbus der Linie 7550 auf der Fahrt nach Bad Segeberg zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen fünf Personen. Im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verdachts auf Bedrohung und Beleidigung sucht die Polizei nun nach Zeugen.
An der Bushaltestelle in Leezen stieg der Geschädigte gegen 13:00 Uhr mit seiner Begleitung in den Bus der Linie 7550 nach Bad Segeberg. Ebenso sei eine dreiköpfige Personengruppe zugestiegen, die sich in unmittelbarer Nähe zum Geschädigten und seiner Begleitperson setzten. Im Rahmen einer begonnenen Konversation sei es dann zu einem verbalen Streit mit mutmaßlicher Beleidigung und Bedrohung gekommen. Die Lage wurde durch den Busfahrer an der Haltestelle Mözen beendet, indem er die dreiköpfige Gruppe des Busses verwies.
Die drei zugestiegenen Personen werden wie folgt beschrieben: Die erste ist ein etwa 25 bis 30 Jahre alter Mann, von etwa 1,70 bis
22.12.2025
Kreis Segeberg
Kreis und Kommunen tauschen sich über kommunales Krisenmanagement aus
Kreis Segeberg. Energieausfall: Dieses Bedrohungsszenario hat durch den Angriff Russlands auf die Ukraine nochmals eine erhöhte Wahrscheinlichkeit erhalten. „Es ist daher geboten, sowohl kurz- als auch mittelfristig, entsprechende Maßnahmen einzuleiten“, heißt es in einer Handlungsempfehlung des Katastrophenschutzes an die Kommunen im Kreisgebiet. Hierzu zählen neben Planungen auch Beschaffungen – auch für weitere Katastrophenszenarien. Mehr als 60 Bürgermeister*innen, Politiker*innen und Vertreter*innen von Blaulichtorganisationen waren der Einladung des Landrats zu einem Austausch zum Thema „Kommunales Krisenmanagement“ gefolgt.
„Das Hochwasser in Rheinland-Pfalz hat gezeigt, welche wichtigen Aufgaben den Kommunen bei einer großflächigen Katastrophe zukommen“, so Landrat Jan Peter Schröder. Eine solche könne nur bewältigt werden, wenn alle Stellen, Institutionen und Organisationen konzentriert und vernetzt zusammenarbeiten. Deshalb sei es wichti
01.07.2025
Freie Wähler Kreis Segeberg
Projekt „Bürger helfen Bürgern“
Bad Segeberg (em) Schutz und Hilfe für die Bevölkerung im Katastrophenfall sicherzustellen, ist Aufgabe des Katastrophenschutzes. Naturkatastrophen, vielfältige Bedrohungen und Gefahren im Cyber- und Informationsraum und nicht zuletzt der Krieg Russlands gegen die Ukraine haben das Augenmerk wieder vermehrt auf die Frage gelenkt, ob die Vorsorge für den Notfall bestmöglich sichergestellt ist.
Die Organisationen und Helfer im Katastrophenschutz stellen mit ihrer Ausrüstung, Fachkunde, regelmäßigen Übungen und einem hohen Maß an Einsatzbereitschaft den Kern der öffentlichen Vorsorge für den Notfall. Gleichzeitig weisen Hilfsorganisationen jedoch auf die Tatsache hin, dass ein großer Teil der Helferinnen und Helfer im Rettungsdienst und den Hilfsorganisationen beschäftigt ist, wo sie insbesondere im Fall einer Katastrophe an ihren Arbeitsplätzen unentbehrlich sind. Außerdem fehle es vielfach an Nachwuchs im ehrenamtlichen Bereich.
Mit dem Projekt „Bürger
27.02.2023
Bundeskriminalamt
Gemeinsam gegen Hass und Hetze im Netz
Bad Segberg (em) Zum zweiten Mal fand am Dienstag, 20. Juni der bundesweite Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings statt.
Im Internet sind Bedrohungen und Nötigungen, aber auch Verunglimpfungen und Volksverhetzungen bis hin zu Aufrufen zu Straftaten weit verbreitet. Solche Hasskriminalität im Netz vergiftet das gesellschaftliche Klima und kann zur Radikalisierung von Einzelnen oder auch Gruppen führen. Hetzparolen im Internet missbrauchen und untergraben das Verständnis von Meinungsfreiheit. Denn Meinungsfreiheit endet dort, wo die Rechte anderer verletzt werden. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Straftaten in der realen Welt oder im Internet begangen werden.
Wer Hasspostings im Internet veröffentlicht, kann empfindlich bestraft werden. Beispielsweise kann Volksverhetzung in sozialen Netzwerken oder Onlineforen mit einer Freiheitstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden. Darum führte die Polizei am Dienstag, 20. Juni in Zusammenarbeit mit den Just
20.06.2017
Polizei
Polizeibeamte mit Messer bedroht
Bad Segeberg (em) Am Samstag, 26. November, ist es in der Dorfstraße in Bad Segeberg zu einer Bedrohungslage mit einem Messer gekommen.
Gegen 22.50 Uhr suchten zwei Polizisten eine Gaststätte mit Hotelbetrieb in der Dorfstraße auf, da dort ein Mieter eines Gästezimmers andere Gäste belästigten sollte. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich der aggressive Gast in sein Zimmer eingeschlossen. Da er auf mehrfache Aufforderung die Zimmertür nicht öffnete, schlossen die Beamten das Schloss der Zimmertür mit einem Zweitschlüssel auf. Als die Beamten die Tür öffneten, stand der 37-jährige Mann mit einem Messer in der Hand vor den Polizisten.
Sie forderten ihn unter Vorhalt der Dienstwaffe auf, das Messer fallen zu lassen. Der Mann zog sich jedoch wieder in sein Zimmer zurück und schloss die Tür. Mit hinzugerufener Verstärkung und unter Zuhilfenahme des ballistischen Schutzschildes überwältigten die Beamten den Mann und brachten ihn aufgrund seiner Alkoholisieru
28.11.2016
