Stadtmagazin
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Diakonie Altholstein

Wohnungslosenhilfe Kreis Segeberg informiert über Umgang mit Mietschulden

(Bad Segeberg) Die Wohnungslosenhilfe Kreis Segeberg der Diakonie Altholstein lädt am Mittwoch, 22. Juli 2026, von 16.30 bis 18.00 Uhr zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung in die Lübecker Straße 10-12 in Bad Segeberg ein. Unter dem Titel „Mietschulden: Was muss und kann ich tun?!" richtet sich das Angebot an Mieter*innen aus der Region. Die Berater*innen zeigen, wie Mietschulden entstehen und welche Folgen drohen: fristlose Kündigung, Räumungsklage, Zwangsräumung. Im Mittelpunkt stehen Wege, das Mietverhältnis zu retten, der Kontakt zu Vermieter*innen sowie Unterstützungsmöglichkeiten wie Beratungskostenbeihilfe, Prozesskostenhilfe, Rechtsschutzversicherung, Jobcenter, Sozialamt und Wohngeld. Grundlage ist die 20-jährige Erfahrung der Beratungsstelle in Wohnungsnotfällen im Kreis Segeberg: Viele Notlagen ließen sich vermeiden, hätten Betroffene frühzeitig die richtigen Informationen gehabt. Der Zugang ist ohne Anmeldung möglich. Für Rückfragen
20.07.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Muss eine Kündigung Gründe enthalten – und was bedeutet das im Kündigungsschutzprozess?

Bad Segeberg. Wer eine Kündigung in der Hand hält, schaut meist zuerst auf das „Warum“. Und wer kündigt, fragt sich häufig: Sollte ich den Grund lieber gleich ins Schreiben aufnehmen – oder lasse ich das besser? Die kurze Antwort lautet: Im Regelfall muss das Kündigungsschreiben keine Begründung enthalten. Entscheidend wird der Kündigungsgrund oft erst im Kündigungsschutzprozess – dort aber mit voller Wucht. Dieser Beitrag erklärt praxisnah (für Arbeitgeber und Arbeitnehmer), wann Gründe im Kündigungsschreiben erforderlich sind, welche Ausnahmen es gibt und wie sich das Fehlen einer Begründung im Verfahren vor dem Arbeitsgericht auswirkt. 1) Ausgangspunkt: Schriftform ja – Begründung meistens nein Eine Kündigung beendet ein Arbeitsverhältnis nur wirksam, wenn sie schriftlich erklärt wird (Papier, Originalunterschrift). Eine generelle Pflicht, den Kündigungsgrund im Kündigungsschreiben zu nennen, gibt es d
16.12.2025
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Wie hoch kann eine Abfindung nach einer Kündigung sein?

Bad Segeberg. Viele, die mit einer Kündigung konfrontiert werden – oder darüber nachdenken, eine solche auszusprechen –, stellen sich früher oder später dieselbe Frage: Wie hoch kann eine Abfindung realistischerweise ausfallen? Obwohl es im Alltag häufig so wirkt, als gebe es feste Beträge, existiert in Deutschland kein allgemeiner gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung. Was am Ende gezahlt wird, hängt weit mehr von den Umständen des Einzelfalls ab, die oft komplexer sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen. 1. Gibt es überhaupt einen Anspruch auf eine Abfindung? Die Vorstellung, nach jeder Kündigung stehe automatisch eine Abfindung zu, hält sich hartnäckig. Tatsächlich entstehen Abfindungen meist dann, wenn sich beide Seiten einigen, sei es im Rahmen eines Aufhebungsvertrags oder im Zuge einer vergleichsweisen Einigung vor Gericht. Auch besondere gesetzliche Regelungen – etwa bei größeren Umstrukturierungen oder freiwilligen Abfindungs
08.12.2025
Bund der Steuerzahler

Wichtige Unterlagen gut aufbewahren – Für die Zukunft vorsorgen

Bad Segeberg (em) Wer Elterngeld beantragen, einen Kindergartenplatz sichern oder BAföG für die Kinder beantragen möchte, wird früher oder später aufgefordert, Nachweise über Einkommen oder Lebensumstände vorzulegen. Auch im Pflegefall oder bei der Beantragung der eigenen Rente ist der Nachweis früherer Beschäftigungen oft unerlässlich. „Zwar speichert die Deutsche Rentenversicherung viele Daten zentral, doch nicht immer ist die Erwerbsbiografie vollständig dokumentiert“, warnt der Bund der Steuerzahler (BdSt) Bezirksverband Neumünster-Segeberg. Um Nachteile zu vermeiden, sollten daher bestimmte Dokumente sorgfältig und langfristig aufbewahrt werden. Dazu gehören insbesondere: • Arbeitsverträge und Kündigungen • Gehaltsabrechnungen • Sozialversicherungsunterlagen • Nachweise über Zeiten von Arbeitslosigkeit oder Krankheit • Studiennachweise und Exmatrikulationsbescheinigungen Auch Rechnungen und Quittungen für größere A
30.04.2025
Senioren Union

Senioren Union Segeberg fordert Nachbesserungen beim 49.- € Ticket

Bad Segeberg (em) Klimaschutz geht uns alle an, und viele Mosaiksteine sollen dazu beitragen, auch das 49.- €Ticket. Der Kreisvorstand der Senioren Union im Kreis Segeberg freut sich, dass viele Menschen der älteren Generation noch mobil und unternehmungslustig sind. Gerade jetzt nach der Pandemiezeit wollen viele Seniorinnen und Senioren Kinder und Enkelkinder besuchen und reisen. Für Ältere wird der Erwerb des 49-Euro-Tickets aber unzumutbar erschwert, wenn nicht gar unmöglich gemacht, stellt der Kreisverband Segeberg der Senioren Union fest. Viele ältere Menschen lernen zwar, digital mit dem Smartphone umzugehen. Aber viele Ältere besitzen weder Smartphone noch Computer und können das Ticket nicht erwerben und nutzen. Das ist Altersdiskriminierung. Warum kann man das Ticket nicht - wie jede andere gedruckte Fahrkarte auch - am Schalter kaufen, wie es beim 9-Euro-Ticket der Fall war? Warum muss das Ticket im Abonnement mit kompliziertem Kündigungsverfahren ge
02.05.2023
WKS

Berufliche Beratung von Frauen weiterhin gesichert

Bad Segeberg (em) Die berufliche Beratung für Frauen im Kreis Segeberg ist in den nächsten drei Jahren gesichert. „Das ist für den Kreis Segeberg ein wichtiger Baustein zur Sicherung des Fachkräftepotenzials und gleichzeitig zur beruflichen Verbesserung der Situation der Frauen,“ so Lars Wrage, Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg und Träger des Projekts FRAU & BERUF Segeberg. Vor wenigen Tagen hat Wrage die endgültige Förderzusage erhalten. Da die Europäische Union und das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holsteins die Beratungsleistung überwiegend finanzieren, ist die Beratung für die Frauen weiterhin kostenfrei. Fachkräfte werden auch im Kreis Segeberg gesucht. Nicht immer passen persönliche Situation und ein bestehender Arbeitsplatz zusammen oder ein Hinzuverdienst ist notwendig, um die Familie finanziell besser abzusichern. „Die Gründe, warum Frauen zu uns in die Beratung kommen,“ so Gisela Malasch,
16.02.2022
NNG SH Nord

DEHOGA lässt Beschäftigte im Regen stehen

Neumünster (em) „Die Arbeitgeber des Gastgewerbes bekommen vom Staat Hilfen in Milliardenhöhe, entziehen sich aber ihrer sozialen Verantwortung und lassen ihre Beschäftigten im Regen stehen.“ Finn Petersen, stellvertretender Landesbezirksvorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) im Landesbezirk Nord, erhebt Vorwürfe gegen den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA in Schleswig-Holstein, weil der derzeit großen Vorbehalte hat, angesichts der Coronavirus-Pandemie einen Tarifvertrag über Kurzarbeit mit der NGG in Schleswig-Holstein abzuschließen. Der DEHOGA fordere und bekomme angesichts der dramatischen Auswirkungen der Coronvirus- Pandemie auf das Gastgewerbe, die es unbestritten gibt, vom Staat umfassende Unterstützung zur Rettung der Unternehmen in Höhe von Milliarden Euro. Das Angebot der Gewerkschaft NGG von dieser Woche, einen landesweiten Tarifvertrag zur Kurzarbeit mit der Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und einem Kü
27.03.2020
CDU

Abstimmung über Rettungsdienst mit DRK und KBA

Kreis Segeberg (em) Auf der Kreistagssitzung am Donnerstag, 7. Dezember, wurde über eine Neuorganisation des Rettungsdienstes im Kreis Segeberg abgestimmt. Er beschloss mit Mehrheit, zum nächstmöglichen Zeitpunkt den bisherigen Dienstleistern zu kündigen, dem Segeberger Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Verein für Krankentransporte, Behinderten- und Altenhilfe (KBA) aus Norderstedt. 18 CDU-Abgeordnete stimmten dagegen, die anderen Fraktionen dafür. Es gab zwei Enthaltungen. Auch dem vierten Vertragspartner, der Stadt Norderstedt soll nach diesem Beschluss gekündigt werden. Das war 2016 vom Kreistag versäumt worden. Deshalb hatten DRK und KBA gegen die Kündigung geklagt und vor wenigen Wochen auch vor dem Verwaltungsgericht Schleswig Erfolg. „Der Kreis hat die Alternative, die Verträge mit DRK und KBA zu behalten und rechtssicher zu machen,“ warb CDU-Fraktionschef Kurt Barkowsky auch mit Blick auf die ehrenamtlichen Leistungen vergebens für den CDU Antrag
11.12.2017