Stadtmagazin
Stadtmagazin

Artikel

Wege-Zweckverband

Warnstreik beim WZV - aber keine Müllberge im Kreis

Kreis Segeberg (em) Im Vorgriff auf die nächste Verhandlungsrunde (22./23. Oktober) hinsichtlich des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) hat die Gewerkschaft ver.di ihre Mitglieder (w/m/d) bei dem Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg zu einem ganztägigen Warnstreik am Montag, 19. Oktober, aufgerufen. Ziel der ver.di ist es, ihren Forderungen in den anstehenden Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen und den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber zu erhöhen. An einem „normalen Montag“ verlassen 26 Abfallsammelfahrzeuge und 15-16 Containerfahrzeuge sowie mehrere Kolonnen des Straßen- und Tiefbaus, Kehrmaschinen und Kanalspüler den Betriebshof in Bad Segeberg. Der heutige Morgen sah etwas anders aus: Teile der Mitarbeiterschaft des WZV sind dem Streikaufruf der ver.di gefolgt und haben Ihre Arbeit nicht aufgenommen. „Müllberge“ werden sich aber beispielsweise trotzdem nicht auf den Straßen sammeln. Die Verbandsleitung hat geme
19.10.2020
NNG SH Nord

DEHOGA lässt Beschäftigte im Regen stehen

Neumünster (em) „Die Arbeitgeber des Gastgewerbes bekommen vom Staat Hilfen in Milliardenhöhe, entziehen sich aber ihrer sozialen Verantwortung und lassen ihre Beschäftigten im Regen stehen.“ Finn Petersen, stellvertretender Landesbezirksvorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) im Landesbezirk Nord, erhebt Vorwürfe gegen den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA in Schleswig-Holstein, weil der derzeit großen Vorbehalte hat, angesichts der Coronavirus-Pandemie einen Tarifvertrag über Kurzarbeit mit der NGG in Schleswig-Holstein abzuschließen. Der DEHOGA fordere und bekomme angesichts der dramatischen Auswirkungen der Coronvirus- Pandemie auf das Gastgewerbe, die es unbestritten gibt, vom Staat umfassende Unterstützung zur Rettung der Unternehmen in Höhe von Milliarden Euro. Das Angebot der Gewerkschaft NGG von dieser Woche, einen landesweiten Tarifvertrag zur Kurzarbeit mit der Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und einem Kü
27.03.2020
ver.di

„Kreis Segeberg pokert hoch im ÖPNV“

Bad Segeberg (em) „Der Kreis Segeberg spielt ein gewagtes Spiel mit dem öffentlichen Busverkehr im Kreis Segeberg und den Preis könnten am Ende die Fahrgäste zahlen müssen, ohne am Spieltisch zu sitzen“, so kommentiert der ver.di Sekretär Andreas Riedl die endgültige Entscheidung des Kreistages in Bad Segeberg. Der Kreistag hatte den Antrag der SPD-Fraktion auf Anordnung einer Übernahme des Personals der jetzigen ÖPNV-Betreiber durch mögliche neue Betreiber ab Ende 2020 abgelehnt. Das europäische Recht erlaubt es dem Kreis, in einer Ausschreibung im ÖPNV diese Übernahme des bisherigen Personals anzuordnen. Das Personal würde dann unbefristet, ohne neue Probe- und Wartezeiten, auf den Buslinien weiterarbeiten, auch wenn ein anderes Betreiberunternehmen im Ausschreibungsverfahren den Zuschlag erhält und ab 2021 die Linien betreibt. Andreas Riedl (ver.di) erläutert die Zusammenhänge: „Im Kreistag und von der Verwaltung wurde die Ablehnung der Personal
30.09.2019
Wege-Zweckverband

Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiterinteressen

Bad Segeberg (em) WZV-Tochterunternehmen tritt Tarifvertrag der privaten Entsorgungswirtschaft bei Der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) nimmt für seine 94 Mitgliedsgemeinden und den Kreis Segeberg vielfältige Aufgaben wahr. Damit dies auch unter wirtschaftlichen Aspekten im Interesse von Kunden und Eigentümern erfolgen kann, gründete der WZV bereits 2003 ein Tochterunternehmen, die WZV Entsorgung GmbH & Co. KG (WZV-E). Über die 100%ige Tochter wollen die Gemeinden als Anteilseigner vor allem Auftraggeber aus der privaten Wirtschaft gewinnen, um Mitarbeiter und Fahrzeuge besser auslasten zu können und so auch die privaten Haushalte im Abfallbereich zu entlasten. „Um am Markt Kunden begeistern zu können, müssen wir eine ansprechende Leistung auch unter den gleichen Rahmenbedingungen wie der Wettbewerb erbringen. Deshalb orientiert sich die WZV-E an der privaten Wirtschaft und nicht am öffentlichen Dienst. “, macht Seedorfs Bürgermeiste
16.03.2016
Wege-Zweckverband

WZV zahlt allen Mitarbeitern Tariflöhne

Bad Segeberg (em) Der WZV hat für das Jahr 2013 das neue BioPlus Tarif-System erarbeitet und muss, nach zwölf Jahren stabiler Preise, die Abfallentsorgungstarife anpassen. Die WZV Verbandsversammlung wird am 4. Dezember in Bad Bramstedt darüber abschließend beraten. Im Vorfeld ist, angestoßen durch die Partei „Die Linke“, eine öffentliche Diskussion entstanden, bei der dem WZV unterstellt wird, die überaus lange Periode stabiler Preise nur durch Lohndumping erreicht zu haben. Diese einseitige Sicht möchte der WZV mit einigen wenigen Hinweisen korrigieren. „Wir sind beiden Seiten, unseren Kunden und unseren Mitarbeiter, verpflichtet. Bei allem was wir tun und planen, müssen wir günstige Abfalltarife für unsere Kunden genauso im Blick haben, wie eine gerechte Bezahlung unserer Mitarbeiter. Billigtarife gibt es bei uns nicht!“, so Verbandsvorsteher Jens Kretschmer. Im Jahr 2003 hat WZV als kommunales Unternehmen seine Tochtergesellschaft, die WZV Entsorgu
12.11.2012