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Kreis Segeberg

Geflügelpest: Aufstallungspflicht bleibt vorerst bestehen

Kreis Segeberg. Das Veterinäramt des Kreises Segeberg weist darauf hin, dass die Aufstallungsverpflichtung von Geflügel vom 30. Oktober 2025 weiterhin Bestand hat. „Leider ist der Infektionsdruck noch immer sehr hoch. Es werden weiterhin eine Vielzahl toter Wildvögel beim Veterinäramt gemeldet.“  Die toten Tiere werden eingesammelt, stichprobenartig beprobt und unschädlich beseitigt. In den Kadavern wird noch laufend das Geflügelpestvirus (H5 N1) nachgewiesen. Das bedeutet, dass der Erreger in der Wildvogelpopulation noch weit verbreitet ist und daher noch immer ein hohes Risiko für den Eintrag in gehaltene Geflügelbestände besteht.  Das Veterinäramt hat die Geflügelpestlage im Kreis Segeberg ständig im Blick und führt regelmäßig unter Berücksichtigung des Wildvogelmonitorings und den Empfehlungen des FLI eine regionale Risikobeurteilung durch. Sobald es die Tierseuchenlage zulässt, wird das Aufstallungsgebot aufgehoben werden.  Im Kreisgebie
19.03.2026
Kreis Segeberg

Geflügelpest: Erneut Fälle bei Wildvögeln nachgewiesen

Kreis Segeberg (em) Die Geflügelpest-Situation im Kreis Segeberg hat sich wieder verschärft: Während das Ausbruchsgeschehen hier seit dem 2. Januar zum Erliegen gekommen war, gibt es in dieser Woche bereits acht durch das Landeslabor in Neumünster bestätigte Fälle des Subtyps H5 bei Wildvögeln. Zu den tot aufgefundenen Tieren gehören sechs Höckerschwäne, eine Wildente sowie eine Wildgans. Die Fundorte waren am Großen Segeberger See, am Nehmser See sowie am Seekamper See. Auch in Lübeck und den Kreisen Stormarn, Plön und Ostholstein haben diese Befunde in den vergangenen 14 Tagen deutlich zugenommen. „Damit müssen wir die Situation neu bewerten“, sagt Leitender Kreis-Veterinär Markus Overhoff. Er appelliert eindringlich an alle Nutztiergeflügelhalter*innen, die geltende Aufstallungspflicht einzuhalten und alle möglichen Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Nutzgeflügels konsequent umzusetzen. Grundsätzlich gelten für alle Personen, die Geflügel
05.03.2021
Kreis Segeberg

Geflügelpest bei Wildvögeln nachgewiesen

Kreis Segeberg (em) Im Kreis Nordfriesland ist bei mehreren gestorbenen Wildvögeln der Geflügelpest-Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. „Diese Nachweise sind sehr besorgniserregend. Das gilt grundsätzlich, aber insbesondere auch vor dem Hintergrund der ohnehin angespannten Gesamtsituation durch die Corona-Pandemie. Der Befund ist Anlass für extrem hohe Wachsamkeit im ganzen Land“, sagt Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht. Das Veterinäramt des Kreises Segeberg ruft angesichts dieser Lage dazu auf, verendete Wasser- und Greifvögel unverzüglich zu melden. Diese Tiere werden durch das Veterinäramt des Kreises beprobt und im Landeslabor in Neumünster auf diese anzeigepflichtige Tierseuche untersucht. Die Untersuchungen toter Tiere helfen, die Verbreitung des Virus im Land zu ermitteln. „Um Geflügelbestände vor einer Infektion zu schützen, müssen die jetzt geltenden Bio-Sicherheitsmaßnahmen von allen Geflügelhalter*innen konsequent umge
02.11.2020
Kreisverwaltung Segeberg

Geflügel- und Schweinepest – Mithilfe erbeten

Bad Segeberg (em) Zwei Tierseuchen könnten den Kreis Segeberg in nächster Zeit treffen: Die Klassische Geflügelpest, die mit dem Vogelzug möglicherweise wieder in die Region gelangt, und die Afrikanische Schweinepest. Bei dieser Tierseuche besteht ein hohes Risiko, dass sie über aus dem Ausland eingeführte Wurst oder Fleischerzeugnisse nach Deutschland gelangt. Das zuständige Ministerium in Kiel und die Veterinärverwaltung im Kreis Segeberg bitten jetzt die Jäger um Unterstützung bei der Probennahme. Auch Bürger können helfen. Beim Schwarzwild sind Blutproben von gesund erlegten Tieren und Organproben von auffälligen Wildschweinen beziehungsweise von Fall- und Unfallwild wichtig. Die Ergebnisse könnten frühzeitig über einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest informieren. Speziell hierfür hat das Ministerium auf seiner Homepage ein Merkblatt zur Probennahme für die Jäger entwickelt: www.schleswigholstein.de Pünktlich mit dem Vogelzug, der b
29.09.2017
Kreis Segeberg

Freiwillige Impfung von Wiederkäuern genehmigt

Bad Segeberg (em) Schmerzhafte Haut- und Schleimhautentzündungen am Kopf, an den Geschlechtsorganen, den Zitzen und am Kronsaum der Klauen: In Frankreich gibt es seit Mitte 2015 immer wieder Ausbrüche der Blauzungenkrankheit. Dabei handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche, für die alle Wiederkäuer empfänglich sind. Aktuell breitet sich das Virus, das durch infizierte Insekten übertragen wird, weiter in Richtung Deutschland aus. Eine Impfung bietet den einzigen wirksamen Schutz der Tiere vor der Erkrankung. Daher hat die Kreisverwaltung Segeberg jetzt die freiwillige Impfung genehmigt.Neben Leistungseinbußen durch Milchrückgang, Gewichtsverlust und Fehlgeburten führen schwere Verlaufsformen auch zu hohen Sterblichkeitsraten, insbesondere bei Schafen. Nur durch den Einsatz einer flächendeckenden Impfung der Hauswiederkäuer ab 2008 konnte die Anzahl der Neuerkrankungen deutlich reduziert werden. Dadurch gelang es auch, dass Deutschland wieder offizie
06.07.2017
Kreis Segeberg

Dr. Kurt Warlies geht in den Ruhestand

Bad Segeberg (em) Rinder, Schweine, Pferde, Hunde: Ein Leben ohne Tiere kennt er nicht. Als Landwirtssohn in Groß Kummerfeld aufgewachsen, gehören Vierbeiner seit er denken kann einfach dazu. Und so verwundert es nicht, dass sich der heute 63- Jährige für einen Beruf entschieden hat, bei dem das liebe Vieh die zentrale Rolle spielt. Dabei wollte Dr. Kurt Warlies eigentlich erst Lehrer werden. „Aber ich habe schnell erkannt, dass das doch nicht so mein Metier ist.“ Seit September 1989 ist der Tierarzt bei der Kreisverwaltung beschäftigt gewesen, knapp 21 Jahre davon als Chef des Veterinäramtes. Am vergangenen Freitag hatte er seinen letzten Arbeitstag vor dem Ruhestand. Mit Warlies endet eine Ära in der Kreisverwaltung. Landwirten und Tierhaltern ist sein Name seit vielen Jahren ein Begriff. BSE, Geflügel- und Schweinepest: Egal wie die Tierseuche auch heißt er kennt sie alle. Gemeinsam mit 50 Mitarbeitern wachte Warlies über die Gesundheit von 200.000 Schweinen,
03.07.2017
Kreis Segeberg

Wildvogelgeflügelpest – Entspannung trotz erneutem Ausbruch

Bad Segeberg (em) Erneut wurde bei einem im Kreis Segeberg in der Gemeinde Strukdorf tot aufgefundenen Greifvogel durch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) das hoch pathogene Influenza A Virus des Subtyps H5N8 nachgewiesen. Infolgedessen mussten wieder Teile des Kreises Segeberg mit einem Radius von mindestens drei Kilometern um den Fundort als Sperrbezirk bzw. mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Fundort als Beobachtungsgebiet ausgewiesen werden. Der Nachweis der Wildvogelgeflügelpest hat auch Auswirkungen auf Nachbarkreise. Eine entsprechende „Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel im Kreis Segeberg“ ist am 19. April veröffentlicht worden und tritt am 20. April mit den bekannten Maßregelungen in Kraft. Trotz des neuerlichen Ausbruchs der Wildvogelgeflügelpest in der Gemeinde Strukdorf konnten große Teile der Restriktionszonen Daldorf + Umgebung und Rohlstorf + Umgebung aufgehoben werden.
20.04.2017
Kreis Segeberg

Wildvogelgeflügelpest – erneute Ausbrüche

Bad Segeberg (em) Erneut wurde in zwei Proben von im Kreis Segeberg tot aufgefundenen Wildvögeln durch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) das hoch pathogene Influenza A Virus des Subtyps H5 nachgewiesen. Dabei handelt es sich um einen Schwan, der auf dem Gebiet der Gemeinde Daldorf gefunden wurde und um einen Bussard, der in der Gemeinde Högersdorf verendet aufgefunden worden war. Infolgedessen mussten erneut Teile des Kreises Segeberg mit einem Radius von mindestens drei Kilometern um die Fundorte als Sperrbezirk bzw. mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um die Fundorte als Beobachtungsgebiet ausgewiesen werden. Eine entsprechende „Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel im Kreis Segeberg“ ist am 23. März veröffentlicht worden und tritt am 24. März mit den bekannten Maßregelungen in Kraft. Der Sperrbezirk Wakendorf I und Umgebung sowie das aus einem Ausbruch in Hamburg (Ortsteil Wohldorf-Ohls
24.03.2017