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Buchtipp
Dirk Lerch aus Kaltenkirchen: „Die Narben bleiben“
Kaltenkirchen (sw) Für Betroffene, Hoffende und Helfende: Dirk Lerch, Autor aus Kaltenkirchen, verarbeitet in seinen Büchern seine Erkrankung an Speiseröhren- und Magenkrebs. Er möchte anderen Erkrankten und besonders auch ihren Angehörigen, die sich mit der Krankheit auseinander setzen müssen, neuen Mut und Hoffnung schenken.
In seinem ersten Buch „Begegnung mit dem Krebs Schnitt“ schildert er in eindrucksvoller Weise in Tagebuch-Form seinen viermonatigen Aufenthalt im Krankenhaus und anschließender Rehabilitation. Im Krankenhaus lag Dirk Lerch einige Zeit im Koma und hatte viele Träume, an denen er die Leser teilhaben lässt. „Es ist nicht immer leicht, das Buch zu lesen, denn es ist ehrlich und ungeschminkt geschrieben. Aber am Ende sieht man ja, dass alles gut werden kann“, so der Autor.
„Die Narben bleiben Träume und was daraus wurde“ ist das zweite Buch von dem gelernten Altenpfleger, in dem er beschreibt, wie sein Leben von 2010 bis heute weit
21.08.2014
Stadtmagazin
20 Fragen an Dirk Lerch
Kaltenkirchen (rj) Diese Geschichte berührt: Dirk Lerch aus Kaltenkirchen hat über den langen Leidensweg seiner Krebserkrankung nicht nur Tagebuch geführt, sondern daraus jetzt auch ein Buch veröffentlicht, das Mut machen soll.
Vor elf Jahren zog es ihn nach Schleswig-Holstein, um sich beruflich neu zu orientieren, vor allem aber, um dem Meer näher sein zu können. Dort lernte er auch seine Lebensgefährtin Sylvia kennen, die ihn später bis weit nach seiner Krankheit auf dem schweren Weg begleitete und unterstützte. In einem Heim für Demenz und neurologisch erkrankte Menschen fand er als Altenpfleger seine Berufung, bis Lerch Anfang 2010 an Speiseröhren- und Magenkrebs erkrankte. „In meiner langen Zeit des Klinikaufenthaltes mit vielen Auf und Abs schrieb ich ein Tagebuch. Daraus entstanden ist nun das Buch „Begegnung mit dem Krebs“, herausgegeben im eigenen DiLe Verlag (www.verlagdile. jimdo.com). „Mit dem Buch will ich Betroffenen, Angehörigen und Helfenden
24.04.2013
Frevert Vorsorge
Wie geht es weiter nach der ersten Krankenkassenpleite?
Kaltenkirchen (em) 168.000 Versicherte der gesetzlichen Krankenkasse City BKK sind auf der Suche nach einer neuen Krankenkasse. Zum 1. Juli wird die zahlungsunfähige Betriebs- krankenkasse geschlossen. Die nächsten zwei Kandidaten mit finanziellen Nöten stehen schon bereit.
Zusatzbeiträge sowie Leistungskürzungen in der Versorgung sind logische Konsequenz der akuter werdenden Finanzierungsproblematik in der GKV.
Unruhen in der gesetzlichen Krankenversicherung
Die Insolvenz der City BKK ist nur der Anfang. Fast 170.000 Menschen müssen sich auf die Suche nach einer neuen Kasse begeben und werden dabei, trotz Aufnahmepflicht, von einigen Krankenkassen ohne rechtliche Grundlage abgelehnt. Auch die BKK für Heilberufe mit ca. 130.000 Versicherten steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Eine Fusion mit einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung soll eine mögliche Insolvenz bzw. eine eventuelle Schließung verhindern. Die IKK, immerhin 1,6 Millionen Mitgliede
01.06.2011
