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Margarethenhoff

„Ich will immer weiter, weiter!“

Kisdorf (em) Mit musikalisch unterlegten Texten und einzigartigen Bildern bietet der Hamburger Kunsthistoriker Dr. Thomas Carstensen zusammen mit Ulrike Fertig spannende Einblicke in das freigeistige Leben und Wirken der Künstlerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Sie gilt heute als berühmteste Malerin der Worpsweder Künstlerkolonie. Zu ihren Lebzeiten war sie dort nie so recht akzeptiert: „Verstanden wird sie hier von keinem“, notiert ihr Ehemann Otto Modersohn in sein Tagebuch. Frühzeitig begreift sie, dass sie sich künstlerisch weiterentwickeln muss und träumt von neuen Horizonten: „Ich glaube, ich werde mich von hier fortentwickeln.“ Paulas kurzes, intensives Leben zwischen norddeutscher Provinzialität und Pariser Weltläufigkeit ist geprägt von ihrem Ringen um künstlerische Entwicklung und Eigenständigkeit. Und steht damit für die beginnende Emanzipation der Frauen und ihren Kampf für eine selbstbestimmte Existenz. Paula Modersohn-Bec
15.08.2017