Stadtmagazin
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Artikel

KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V.

Solidarität gilt den Jüdinnen und Juden in der Bundesrepublik

Kaltenkirchen (em) Die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen hat anlässlich des antisemitischen Angriffs in Hamburg am 4. Oktober eine Erklärung veröffentlicht. „Mit Abscheu, Wut und Entrüstung haben wir am Sonntag die Nachricht über den antisemitisch motivierten Angriff auf einen jüdischen Studenten vor der Hamburger Synagoge zur Kenntnis nehmen müssen. Unsere Anteilnahme und unsere Gedanken sind bei dem Opfer, seiner Familie und seinen Freunden. Wir wünschen ihnen für die nächste Zeit viel Kraft und Mut!“ Gleichzeitig verurteilen wir diese Gewalttat nur ein Jahr nach dem Anschlag auf die jüdische Gemeinde in Halle auf das Schärfste. Erneut ist eine jüdische Gemeinde in Deutschland mit einem gewalttätigen, antisemitischen Terrorakt konfrontiert. Dies ist einmal mehr ein politisches Armutszeugnis und zwar nicht nur für unseren Staat, sondern unsere ganze Gesellschaft, aus der der Täter hervorgegangen ist. Es darf nicht sein, dass Jüdinnen und Juden 75 Jahre nach
06.10.2020
IHK

Coronakrise: Fast alle Branchen betroffen (Fotogalerie)

Neumünster (em) Die Corona-Krise belastet die Wirtschaft in Schleswig-Holstein spürbar und betrifft mittlerweile fast jedes Unternehmen unabhängig von der Branche. Neun von zehn der befragten Unternehmen (87 Prozent) geben an, dass die Krise bereits negative Auswirkungen auf ihr Geschäft hat. Das geht aus der zweiten Blitzumfrage der IHK Schleswig-Holstein unter ihren Mitgliedsbetrieben hervor. Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) vermeldet den kompletten Stillstand der Geschäftstätigkeit. 2.269 Unternehmen beteiligten sich an dieser Umfrage und gaben ihre Einschätzungen zu den Auswirkungen der Corona-Krise ab. In der Befragung Anfang März waren es noch vier von zehn Betrieben (39 Prozent), die Auswirkungen auf ihre Geschäftslage spürten. „Es zeigt sich, dass sich die Lage bei den schleswig-holsteinischen Unternehmen in den vergangenen Wochen extrem verschärft hat und schnelle Hilfe dringend erforderlich ist“, fasst Friederike C. Kühn, Präsidentin
27.03.2020
VHS

Vortrag: „Wie kann Gott das zulassen?“

Kaltenkirchen (em) Im ersten von 6 Vorträgen in 2018 der Kaltenkirchener Sektion der SHUG geht es am Mittwoch, 14. Februar um das Thema „Wie kann Gott das zulassen? Theodizeeproblem und seine Lösungen“. Als Einwand gegen den christlichen Gottesglauben wird oft gesagt, dass ein Gott, der so viel Übles in der Welt zulasse - Krankheiten, Seuchen, Naturkatastrophen, Krieg, Verbrechen - doch ein recht merkwürdiger Gott sein müsse, wenn man angesichts dessen überhaupt von der Existenz Gottes überzeugt sein könne. Auch im Glauben verwurzelten Menschen kann dieses Problem vor dem Hintergrund düsterer Lebenserfahrungen eine echte Anfechtung sein, die in Glaubenskrisen und Zweifel stürzt. In diesem Vortrag sollen einige klassische philosophische wie theologische Antworten auf die sogenannte „Theodizee“-Frage vorgestellt und in ihrer Überzeugungskraft geprüft werden. Denn Antworten gibt es - ob sie uns gefallen, ist eine andere Frage. Ein Vortrag von Prof. Dr. Hartmu
25.01.2018
Margarethenhoff

„Ich will immer weiter, weiter!“

Kisdorf (em) Mit musikalisch unterlegten Texten und einzigartigen Bildern bietet der Hamburger Kunsthistoriker Dr. Thomas Carstensen zusammen mit Ulrike Fertig spannende Einblicke in das freigeistige Leben und Wirken der Künstlerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Sie gilt heute als berühmteste Malerin der Worpsweder Künstlerkolonie. Zu ihren Lebzeiten war sie dort nie so recht akzeptiert: „Verstanden wird sie hier von keinem“, notiert ihr Ehemann Otto Modersohn in sein Tagebuch. Frühzeitig begreift sie, dass sie sich künstlerisch weiterentwickeln muss und träumt von neuen Horizonten: „Ich glaube, ich werde mich von hier fortentwickeln.“ Paulas kurzes, intensives Leben zwischen norddeutscher Provinzialität und Pariser Weltläufigkeit ist geprägt von ihrem Ringen um künstlerische Entwicklung und Eigenständigkeit. Und steht damit für die beginnende Emanzipation der Frauen und ihren Kampf für eine selbstbestimmte Existenz. Paula Modersohn-Bec
15.08.2017
VHS

Vortrag: Edvard Munch – Die wilden Vögel

Kaltenkirchen (em) „Ich male, dann langweile ich mich am wenigsten“ so unspektakulär hat Edvard Munch (1863 bis 1944) einmal seine Motivation zur künstlerischen Arbeit beschrieben. Doch was ihn eigentlich antrieb, war nichts weniger als die Rettung seiner Seele und seiner Existenz. Am Mittwoch, 26. April, ab 19:30 Uhr blickt Dr. Carstensen in der VHS Kaltenkirchen hinter die Fassade dieses faszinierenden Künstlers. Unter dem Leidensdruck psychotischer Angstzustände und einer selbstzerstörerischen Alkoholsucht entstanden Munchs „Bilder aus dem modernen Seelenleben“. Sie berichten von der Trauer um seine Angehörigen, der Unmöglichkeit der Liebe - und immer wieder von seiner Lebensangst. Edvard Munch hat um sein Leben gemalt, und er hat anders als seine Zeitgenossen van Gogh und Toulouse-Lautrec diesen Kampf gewonnen. So ist Munchs Lebenswerk auch ein bewegendes Zeugnis dafür, wie die mitreißende Kraft der Kunst aus finsterer Nacht wieder ins Licht führen
20.04.2017
Frevert Vorsorge

Berufsunfähigkeit auf neuem Rekordhoch

Kaltenkirchen (em/mp) In den letzten 10 Jahren erreichte die Zahl der psychischen Erkrankungen ein neues Rekordniveau. Immer häufiger liegen die Ursachen nicht nur im Beruf. Oft gestellte Diagnose: „Burn out“. Eigene Warnsignale werden überhört, zu hoch ist oftmals der Leistungsdruck. Probleme werden ignoriert. „Viele Krankenkassen können dies zunehmend bestätigen. In meiner täglichen Tätigkeit als spezialisierter Berater der Endverbraucher offenbaren sich immer öfter Einträge in den ärztlichen Dokumentationen, die in die Richtung psychischer Erschöpfung zeigen“, erklärt Nils Frevert. Der weit verbreitete Glaube: Mich trifft es nicht! Rund jeder vierte Erwerbstätige erleidet im Laufe seines Lebens Berufsunfähigkeit. Frevert: „Trotz der alarmierenden Zahlen, sind viele Menschen der Meinung, dass ihnen das nicht passieren könnte. Kommt es dennoch dazu, ist es zu spät. Familie, Freunde und das private Umfeld sind die unmittelbar Betroffenen.
23.04.2012

Kaltenkirchen

Kreis Segeberg

Schleswig-Holstein