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Norderstedt

"Haushaltskrise in Norderstedt nur gemeinsam zu bewältigen"

Norderstedt. Norderstedt. Angesichts hoher Defizite im Doppelhaushalt 2026/2027 fordert die WiN/FW-Fraktion in der Norderstedter Stadtvertretung einen gemeinsamen Sparkurs von Politik und Verwaltung. In einem Statement ruft sie alle Fraktionen zur interfraktionellen Zusammenarbeit gemeinsam mit der Verwaltung auf: "Norderstedt steht vor einer der größten finanzpolitischen Herausforderungen seiner Geschichte. Jetzt sind alle Fraktionen und die Verwaltung gefordert, gemeinsam und ohne parteipolitische Scheuklappen zu handeln.
 Die finanzielle Lage der Stadt Norderstedt ist ernst. Der Doppelhaushalt 2026/2027 sieht bereits erhebliche Fehlbeträge vor: Für 2026 sind rund 19,85 Millionen Euro und für 2027 weitere 17,59 Millionen Euro Defizit eingeplant. Nach der vorliegenden Planung wird der Haushaltsausgleich über die Rücklagen erfolgen. Damit wird deutlich: Die Rücklagen können die strukturellen Probleme nicht dauerhaft auffangen. Auch für die Jahre 2028 bis 20
08.10.2026
Norderstedt

Strukturveränderungen: Es muss sich ändern, damit es bleibt

Norderstedt: Die Grünen aus Norderstedt äußern sich zum Konsolidierungskonzept „Mission 30“: Die von der Oberbürgermeisterin Schmieder vorgelegte Ideensammlung zeigt einen möglichen Weg zu einem bis 2030 ausgeglichenen Haushalt auf.  Die Grünen Norderstedt begrüßen ausdrücklich diese Diskussionsgrundlage. „Jeder Stein wurde bereits während der Haushaltssperre umgedreht, einzelne Kürzungen und Mehrbelastungen in letzter Zeit beschlossen“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Ingrid Betzner-Lunding. „Aber dass wir unsere Ausgaben nicht um 30 Millionen allein durch derartige Maßnahmen oder Einsparungen in der Verwaltung senken können, ist jedem Politiker mit Sachverstand völlig klar. Da müssen wir den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber ganz ehrlich sein.“  In dem Konzept „Mission 30“ werden Strukturveränderungen vorgeschlagen, die große Einsparpotenziale bergen ohne die kommunale Leistungsfähigkeit aufzugeben. „Ja, es wird weiterhin Angeb
06.10.2026
Norderstedt

Mission 30: Bürger sollen verzichten – Verwaltung muss sich selbst verändern

Norderstedt. Die CDU Norderstedt kritisiert den Nachtragshaushalt den Umgang mit der Politik und geplante Schwächung des Ehrenamts. Die finanzielle Lage der Stadt Norderstedt ist ernst. Trotz erneut sehr positiven Steuereinnahmen, wächst mit dem 1. Nachtragshaushalt das Defizit in historisch noch nie dagewesene Größen. Gleichzeitig legt die Verwaltung mit „Mission 30“ ein Konzept vor, das bis 2030 eine Ergebnisverbesserung von insgesamt 30 Millionen Euro erreichen soll. Die CDU-Fraktion Norderstedt hält es für richtig und notwendig, jetzt konsequent über Einsparungen und strukturelle Veränderungen zu sprechen. Allerdings darf eine solche Konsolidierung aus Sicht der CDU nicht vor allem bei den Bürgerinnen und Bürgern beginnen, während die Strukturen der Verwaltung selbst weitgehend unangetastet bleiben. „30 Millionen Euro Ergebnisverbesserung sind eine gewaltige Aufgabe. Wer dieses Ziel ernst meint, darf nicht nur darüber sprechen, welche Angebote fü
02.10.2026
Norderstedt

FDP enttäuscht über verpasste Einsparmöglichkeit bei den Entschädigungen für das Ehrenamt

Norderstedt. In der Sitzung der Stadtvertretung am 30. Juni wurde nun endgültig entschieden über den gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und WiN zur Entschädigungssatzung der Stadt Nor-derstedt für die Entschädigung in kommunalen Ehrenämtern. Gemeinsames Ziel aller Fraktionen war es dabei, die Arbeit der bürgerlichen Mitglieder in den Fraktionen und in den Ausschüssen stärker wertzuschätzen.   „Der Wunsch nach einer Besserstellung der bürgerlichen Mitglieder darf aber nicht dazu führen, dass wir den Haushalt noch weiter belasten“, erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende Tobias Mährlein dazu in seiner Rede vor der Stadtvertretung.    Die FDP-Fraktion hatte daher erneut einen Änderungsantrag mit einem Mittelweg eingebracht, der in allen Bereichen den vom Land ermöglichten Höchstsätze auf einheitlich 70% reduziert. Für die bürgerlichen Mitglieder führt das zu einer deutlichen Verbesserung, hin-gegen bei der Stadtpräsidentin, den Ausschussvorsitzende
01.07.2026
Quickborn

WEP und Stadt verkaufen Grundstücke im EQ Businesspark passgenau

Der EQ Businesspark in Quickborn ist im April 2023 nach Abschluss der Erschließungsarbeiten feierlich eröffnet worden. Bereits zu dem Zeitpunkt waren mehr als 100 Anfragen bei der WEP Wirtschaftsförderung, verantwortlich für die Vermarktung, und bei der Stadt Quickborn eingegangen. Und die Anfragen reißen seitdem nicht ab. „Wir hätten die gesamte Fläche, die aktuell auf 20 Grundstücke aufgeteilt ist, bereits mehrfach verkaufen können,“ weiß Carl-Eric Pudor, Projektmanager Ansiedlungsberatung bei der WEP, zu berichten. „Und dass trotz wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten, der Angst vor steigenden Baukosten und der schwierigen Finanzierungssituation, was alles eher zur Investitionszurückhaltung seitens der Unternehmerschaft führt.“ „Mit dem EQ Businesspark verfügen wir über sofort nutzbare Gewerbeflächen – und das direkt an der A7,“ erklärt Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann. „Das ist eine starke Ausgangsposition für Quickborn, d
12.12.2025
Norderstedt

Haushaltsdiskussion: WIN beantragt Reduzierung externer Gutachterkosten

Norderstedt. Für die nächste Sitzung des Umweltausschusses am 03.12.2025 ist eine intensive Beratung der Haushalte für den Bereich Nachhaltiges Norderstedt (NaNo) und das Betriebsamt vorgesehen. Die Fraktion WiN/FW hat sich den Haushaltsentwurf der Verwaltung genau angesehen und festgestellt, dass im Bereich “Kosten für externe Gutachter” erhebliche Summen eingeplant sind. “Angesichts der Notwendigkeit, Kosten einzusparen, Gebühren zu erhöhen und sogar die Mittel für Spielplätze und Spielgeräte zu kürzen, gibt es hier erhebliche Möglichkeiten für Einsparungen. Die Verwaltung hat die ursprünglichen Ansätze bereits um 2% gekürzt. Wir halten diesen Haushaltsansatz für nicht der finanziellen Lage der Stadt entsprechend und werden mit dem Änderungsantrag eine Kürzung um 50% beantragen. Wir gehen davon aus, das dieser Änderungsantrag bei den anderen Fraktionen Zustimmung findet. Mit diesem Änderungsantrag lassen sich ca. 200.000 EUR in 2026/2027 ei
01.12.2025