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Bad Bramstedt

Felix Carl – Klinikum Bad Bramstedt erhalten

Bad Bramstedt (em) Der Bürgermeisterkandidat Felix Carl hat seine Unterstützung für den Erhalt des Klinikums in Bad Bramstedt bekräftigt. In einer offiziellen Erklärung am 13. August 2024 betonte er die immense Bedeutung des Klinikums für die Gesundheitsversorgung der Region sowie seine Rolle als wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Carl versprach, sich mit aller Kraft für den langfristigen Betrieb des Klinikums einzusetzen, indem er eine nachhaltige Finanzierungsstrategie fördern will. Im Falle seiner Wahl als neuer Bürgermeister in Bad Bramstedt wird das Klinikum zur Chefsache. Zudem plädiert er für eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Klinikleitung und Landesregierung, um notwendige Investitionen und Modernisierungen voranzutreiben. Carl, der selbst gelernter Gesundheits- und Krankenpfleger ist, zeigte sich tief betroffen von der Möglichkeit einer Schließung und versprach, sich für eine positive Entwicklung im Interesse aller Beteiligten ei
15.08.2024
Neumünster

FEK übernimmt Klinikum Bad Bramstedt nicht

Neumünster (sb) Die Ratsversammlung der Stadt Neumünster hat am Dienstagabend, den 16.07.2024, in interner Sitzung ihren ursprünglichen Beschluss, Teile des Klinikums Bad Bramstedt zu übernehmen, wieder aufgehoben. Oberbürgermeister Bergmann beantragte den Ratsbeschluss, der bereits im Dezember 2023 abgestimmt wurde, in dem der Ankauf durch das FEK durchgeführt werden sollte, aufzuheben und die Geschäftsführung des FEK anzuweisen, die Verhandlung abzubrechen. Noch im Dezember des vergangenen Jahres wurde zwischen dem FEK und dem Klinikum Bad Bramstedt ein Notarvertrag über die Beteiligung unterzeichnet und auch im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Nur kurz danach änderten sich für das FEK die Parameter. Die Geschäftsführerin des FEK (Kerstin Ganskopf) wurde freigestellt, wichtige eigene Handlungsfelder (Kinderklinik) wurden lokalisiert, drei Banken lehnen die Finanzierung des FEK ab und auch die eigenen Zahlen im Tagesgeschäft rutschten ins Minus.
17.07.2024
Bad Bramstedt

Klinikum Bad Bramstedt läutet neue Phase der Restrukturierung ein

Bad Bramstedt (em) Mit der planmäßigen Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung im Anschluss an die dreimonatige Schutzschirmphase durch das zuständige Amtsgericht Neumünster ist nun eine weitere zentrale Phase im Rahmen der Sanierung des Klinikums Bad Bramstedt erreicht. Bei dem Beschluss handelt es sich um eine verfahrensspezifische Normalität, die den Eintritt in den nächsten Verfahrensabschnitt markiert. Zur Neuaufstellung gehört vorrangig die Suche nach einem geeigneten Investor zur finanziellen Entlastung und Unterstützung der Sanierungspläne des Klinikums. Aktuell finden konstruktive und vielversprechende Gespräche mit potenziellen Investoren statt. Dabei steht auf der Suche nach einer geeigneten Lösung für das Haus das Wohl der Mitarbeiter und Patienten stets im Vordergrund. In den vergangenen Monaten wurden zudem mit Unterstützung eines erfahrenen Teams aus Sanierungsexperten bereits umfassend Daten der Klinik ausgewertet und auf dieser Basi
01.09.2023
Bad Bramstedt

Warnstreik im Klinikum Bad Bramstedt

Bad Bramstedt (em) Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft am Montag, 29. Juli die Beschäftigten des Klinikums Bad Bramstedt zu einem ganztägigen Warnstreik von 8 bis 20 Uhr auf. Das letzte Angebot des Arbeitgebers in den laufenden Tarifverhandlungen war nicht ausreichend, um den Abstand zum Flächentarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVöD-K) deutlich zu verringern. Während in den meisten Akutkrankenhäusern und den eigenen Rehahäusern der deutschen Rentenversicherung auf dem Niveau des Flächentarifvertrages vergütet wird, ist in allen anderen Rehakliniken das Gehaltsniveau oft deutlich niedriger. Das liegt an einer anderen Refinanzierung und ist politisch so gewollt. „Die Beschäftigten wollen dies nicht länger hinnehmen“, sagt Imke Wriedt, zuständige Gewerkschaftssekretärin für den Bezirk Südholstein, „identische Berufsgruppen, Krankenpflegern, Therapeuten; Pflegehelfern, MFAs, Verwaltung, soziale Dienste und Andere arbeiten dort
25.07.2019