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Neumünster

Stadt Neumünster veröffentlicht neuen Mietspiegel

Neumünster (em) Der Fachdienst Stadtplanung und -entwicklung der Stadt Neumünster hat in Zusammenarbeit mit dem Haus- und Grundeigentümerverein, dem Mieterverein, den Wohnungsunternehmen und den Immobilienvertretern einen neuen Mietspiegel aufgestellt. Der Mietspiegel hat nur Gültigkeit für den Bereich der Stadt Neumünster. Er gilt nur für freifinanzierten Wohnraum und solchem, der nicht mehr einer Zweckbindung unterliegt – nicht auf Sozialwohnungen und preisgebundene Wohnungen. Er gilt für die Zeit vom 01.06.2024 bis 01.06.2026. Der neue Mietspiel kann zum Preis von 3,50 Euro im Bürgerbüro (Abholschalter für Personalausweise und Pässe) während der Öffnungszeiten (Montag, Donnerstag und Freitag: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Dienstag: 8.00 bis 14.00 Uhr, Donnerstagnachmittag: 14.30 bis 17.30 Uhr) bezogen werden. Eine Bestellung per E-Mail unter der Adresse  mattis.grunow@neumuenster.de  ist auch möglich. Der Miets
11.06.2024
Bad Bramstedt

Bauen wird erleichtert – Parteien einigen sich auf neue Stellplatzsatzung

Bad Bramstedt (em) Die Bad Bramstedter Parteien haben sich in  einer interfraktionellen Arbeitsgruppe auf eine Neufassung der Stellplatzsatzung verständigt. Die SPD hatte einen ausführlichen Vorschlag ausgearbeitet, der mit geringfügigen Anpassungen die Zustimmung der gesamten Politik fand. Die Neufassung wird insbesondere für den Wohnungsbau deutliche Erleichterungen bringen. Für den Bau von öffentlich geförderten Wohnungen – sogenannten Sozialwohnungen – wird der Stellplatzbedarf im gesamten Stadtgebiet um 1/3 gesenkt werden.  Außerdem wird die Grenze, ab der höhere Anforderungen als 1 Stellplatz pro Wohnung verlangt werden, von 60 qm auf 75 qm angehoben. Damit werden die Baukosten pro Wohnung gesenkt und das soll dazu beitragen, mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können. Neu geschaffen wird zudem ein Innenstadtbereich, in dem die Stellplatzanforderungen für Kraftfahrzeuge generell um ebenfalls 1/3 abgesenkt werden sollen. Damit wollen die Parteien er
07.09.2023
Bad Bramstedt

Stellplatzsatzung anpassen für Wohn- und Geschäftsbauten

Bad Bramstedt (em) Bad Bramstedt. Die Bad Bramstedter SPD bringt das Thema Stellplatzsatzung erneut in die politische Diskussion ein. Ralph Baum, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Bau- und Verkehr: „Wir haben in den letzten vier Jahren praktische Erfahrungen mit unserer Stellplatzsatzung sammeln können, Bereits im letzten Jahr starteten wir den Anlauf, diese praxisgerecht zu überarbeiten. Das Hauptziel, der gestiegenen Mobilität und dem höheren Stellplatzbedarf Rechnung zu tragen, leistet die Satzung gute Dienste. An der einen oder anderen Ecke kneift es jedoch und da wollen wir nachbessern. Insbesondere sind die Anforderungen bei Neubauten im Innenstadtbereich häufig kaum praktisch umsetzbar.“ Die SPD-Fraktion hat daher gebeten, sehr zeitnah die bereits 2021 eingerichtete Arbeitsgruppe zu aktivieren. Ralph Baum: „Wir als SPD möchten z.B. die Stellplatzanforderungen in einem definierten Innenstadtbereich reduzieren. Zudem wollen wir f
08.11.2022
Bad Bramstedt

Dringend Ersatz für Sozialwohnungen und bezahlbarer Wohnraum

Bad Bramstedt (em) „In den nächsten sechs Jahren verliert Bad Bramstedt 1/3 seines Bestandes an Sozialwohnungen und binnen weiterer vier Jahre halbiert sich der Bestand von jetzt über 300 auf unter 150. Und die 300 sind schon nicht genug. Da besteht dringender Handlungsbedarf. Es muss nicht nur Ersatz geschaffen werden, sondern wir müssen das Angebot an bezahlbaren Wohnungen noch schnell und deutlich erhöhen." Mit diesen Worten kommentiert Bauausschussmitglied Ralph Baum (SPD) die offiziellen Zahlen der Stadt Bad Bramstedt zu den Wohnungen mit geförderten Mieten in Bad Bramstedt. Auf dem freien Wohnungsmarkt in Bad Bramstedt gebe es kaum noch ein Angebot bei gleichzeitig hoher Nachfrage. „Ganze zwei Wohnungen sind derzeit bei immonet.de im Angebot. Gerade im Bereich von Singlewohnungen und Wohnungen für größerer Familien klemmt es sehr.“ Die SPD will daher alles daran setzen, den geförderten Wohnungsbau in Bad Bramstedt zu stärken und die Lücken zu
30.05.2022
Bad Bramstedt

Stellplatzsatzung anpassen – praktische Erfahrungen verarbeiten

Bad Bramstedt (em) Die Bad Bramstedter SPD bringt das Thema Stellplatzsatzung erneut in die politische Diskussion ein. Ralph Baum, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Bau- und Verkehr: „Wir haben in den letzten drei Jahren praktische Erfahrungen mit unserer Stellplatzsatzung sammeln können. Das Hauptziel, der gestiegenen Mobilität und dem höheren Stellplatzbedarf Rechnung zu tragen, leistet sie gute Dienste. An der einen oder anderen Ecke kneift es jedoch und da wollen wir nachbessern.“ Die SPD-Fraktion hat daher gebeten, das Thema in der nächsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses auf die Tagesordnung zu setzen. Ralph Baum: „Wir als SPD möchten z.B. den Stellplatzbedarf für den Bau neuer Sozialwohnungen um 1/3 reduzieren, um den Bau bezahlbaren Wohnraums zu befördern. Ebenso halten wir es für sinnvoll, auch Parkplätze in bestimmten Fällen in den Stellplatznachweis mit einbeziehen zu können, wenn diese nur zeitweise ausgel
26.07.2021
Neumünster

Baufirmen in Neumünster haben noch freie Ausbildungsplätze

Neumünster (em) „Bau-Stelle“: In Neumünster haben Schulabgänger weiterhin gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Bauhauptgewerbe. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hin. Nach Angaben der Arbeitsagentur sind in ganz Schleswig-Holstein noch rund 400 Ausbildungsstellen in der Branche zu vergeben. „Eine Ausbildung zum Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer ist nicht nur gut bezahlt, sondern bietet auch solide Job-Perspektiven. Gebaut wird immer“, sagt Ralf Olschewski. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Holstein geht mit Blick auf fehlenden Wohnraum in den Großstädten und den Mangel an Sozialwohnungen davon aus, dass Facharbeiter auch in den nächsten Jahren „händeringend“ gebraucht werden. „Allein mit Hilfskräften zieht man kein Haus hoch“, so Olschewski. Auch bei der Sanierung von Straßen, Schienen und Gebäuden bleibe der Bedarf an Spezialisten hoch. Die Gewerkschaft rät dazu, sich nach einem Ausbildungsplatz
20.08.2019
Neumünster

Baubilanz: 190 neue Wohnungen im Jahr 2018 gebaut

Neumünster (em) Im vergangenen Jahr wurden in der Stadt insgesamt 189 Wohnungen gebaut darunter 47 in Ein- und Zweifamilienhäusern. Das sind 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Hierbei investierten Bauherren 14 Millionen Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Die IG BAU Holstein beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. IG BAU-Bezirksvorsitzender Ralf Olschewski sieht beim Neubau jedoch „deutlich Luft nach oben“. Entscheidend sei, was gebaut werde: „Die Wohnungen müssen zum Portemonnaie und zur Lohntüte der Menschen passen. Es kommt darauf an, vor allem bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen zu bauen.“ Dazu sei es dringend erforderlich, die steuerliche Abschreibung (AfA) im Mietwohnungsbau dauerhaft von derzeit zwei auf drei Prozent zu erhöhen. Darüber hinaus brauche der soziale Wohnungsbau eine Förderung von mindestens sechs Milliarden Euro pro Jahr durch Bund und Länder und das kontinuierlich für die nächsten Jahre.
17.07.2019
Neumünster

Wenig bezahlbarer Wohnraum: Zahl der Wohnungslosen steigt

Neumünster (em) Für die Wohnungslosenhilfe zeichnet sich weiterhin ab, dass das Angebot an bezahlbaren und zumutbaren Wohnraum für Neumünsteraner mit kleinem Einkommen unzureichend ist: Sozialwohnungen werden weiterhin abgebaut und die Tendenz bei Neubauten geht zu höherpreisigen Wohnungen. Die Zahl der Beratungen in Wohnungsnotfällen bei der Zentralen Beratungsstelle (ZBS) der Diakonie Altholstein steigt. Wohnungslose bleiben immer länger in der Einrichtung. Mehrfach mussten zusätzlich zu den 25 Plätzen in der Übernachtungsstelle Extra-Betten aufgestellt werden und immer länger dauert es, wohnungslose Männern und Frauen in eigene Wohnungen zu vermitteln. Um deutliche 14% stieg die Zahl der Übernachtungen in der Notunterkunft, von 3.832 im Jahr 2017 auf 4.410 im Vorjahr, und bleibt damit im negativen Trend. „Für einen Teil der Neumünsteraner sind Wohnungen unbezahlbar oder es stehen nur nicht akzeptable Wohnungen zur Verfügung, als Konsequenz droht häu
02.05.2019