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Norderstedt

Informationsveranstaltung zur geplanten Unterbringung von Geflüchteten in Friedrichsgabe

Norderstedt. Kriege und andere weltweite Krisenherde, wie in der Ukraine und im Nahen Osten, haben globale Auswirkungen, die bis nach Norderstedt zu spüren sind. Mehr als 117 Millionen Menschen waren im Jahr 2025 weltweit auf der Flucht aus Kriegsgebieten und Krisenregionen; fast 3,25 Millionen dieser Schutzsuchenden lebten Ende 2025 in Deutschland. Auch die Menschen in Norderstedt werden seit mehr als zehn Jahren in hohem Maße ihrer Verantwortung gerecht, einer großen Zahl Geflüchteter in der Stadt Schutz und Unterkunft zu bieten.  Um bestehende Unterkünfte zu ersetzen, plant die Stadt Norderstedt, am Henstedter Weg Unterbringungsmöglichkeiten für etwa 170 Personen neu zu bauen.  Für Mittwoch, 10. Juni, lädt die Stadt zu einer Informationsveranstaltung ein, um über dieses Vorhaben zu informieren. Die Informationsveranstaltung findet in der Aula der OGGS Harkshörn (Harkshörner Weg 12, 22844 Norderstedt) statt und beginnt um 18.00 Uhr.  Während der Infov
08.06.2026
Kaltenkirchen

THW Kaltenkirchen feiert Einweihung neuer Unterkunft und 60-jähriges Jubiläum

Kaltenkirchen. Der Ortsverband Kaltenkirchen des Technischen Hilfswerks (THW) hat heute gleich zwei bedeutende Meilensteine gefeiert: die Einweihung seiner neuen Unterkunft in der Süderstraße 6 sowie das 60-jährige Bestehen des Ortsverbands. Mehr als 110 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Partnerorganisationen nahmen an dem feierlichen Festakt teil. „Die Zahl des Tages ist 5259“, eröffnete Ortsbeauftragter Mirko Grönwoldt seine Begrüßung. So viele Tage seien seit dem ersten Gespräch mit dem Bürgermeister über eine neue Unterkunft bis zur heutigen Einweihung vergangen. Sein besonderer Dank galt dem sechsköpfigen Bau-Team sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die das Projekt über acht Jahre hinweg begleitet und unterstützt haben. In seiner Festrede würdigte THW-Vizepräsident Dierk Hansen den Ortsverband als Beispiel für „gelebte Integration und starke Jugendarbeit“. Die enge Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr K
04.05.2026
Norderstedt

Öffentliche Infoveranstaltungen der Stadt Norderstedt in Garstedt zur geplanten Unterbringung von Geflüchteten am 27. und 29. April

Norderstedt. Krieg im Nahen Osten; Krieg in der Ukraine. Dies sind zwei aktuelle Beispiele für Krisenherde, die seit Jahren die Schlagzeilen bestimmen – und die globale Auswirkungen haben, die bis nach Norderstedt zu spüren sind. Annähernd 117 Millionen Menschen waren im Jahr 2025 weltweit auf der Flucht aus Kriegsgebieten und Krisenregionen; fast 3,25 Millionen dieser Schutzsuchenden lebten Ende 2025 in Deutschland.  Die Norderstedterinnen und Norderstedter werden seit mehr als zehn Jahren in hohem Maße ihrer Verantwortung gerecht, einer großen Zahl Geflüchteter Schutz und Unterkunft zu bieten. Für den 27. und den 29. April lädt die Stadt zu zwei öffentlichen Infoveranstaltungen ein. Dabei wird transparent aufgezeigt, wo im Stadtteil Garstedt in Zukunft zwei Unterkünfte für Geflüchtete und Wohnungslose entstehen werden. Die Stadt Norderstedt möchte die Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtteil rechtzeitig informieren und einbeziehen. Beide Informationsv
24.04.2026
Henstedt-Ulzburg

„Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ - Gespendete Brötentüten verteilt

Norderstedt. Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Problem, das nicht von Alter, Einkommen, Her­kunft, Religion oder Kultur abhängig ist. Wie Gleichstellungsbeauftragte Svenja Gruber erklärt, ist es ein strukturelles Problem, das aus patriarchalen Strukturen und ungleichen Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen und traditionel­len Rollenbildern resultiert. Während der Aktionswoche zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen hat sie deswegen unterschiedliche Aktionen organisiert, um auf diese Problematik hinzuweisen und aufzurütteln.  „Dass bei Bäckerei Wagner in Henstedt-Ulzburg Gewalt gar nicht in die Tüte kommt, ist an dem großen Engagement des Bäckermeisters gegen Gewalt an Frauen sichtbar: Seit Jahrzehnten spendet Hans-Jochen Wagner die Brötchen zur Aktion ‘Gewalt kommt nicht in die Tüte‚, die an unter­schiedliche Zielgruppen mit Informationsmaterial verteilt werden“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte in den vergange
02.12.2025
Bad Segeberg

Probe für den Ernstfall: Notstromversorgung an Tankstellen

Kreis Segeberg. Um bei einem länger andauernden Stromausfall Einsatzfahrzeuge mit Kraftstoff versorgen zu können, hat der Kreis Segeberg mit einem privaten Tankstellenbetreiber einen Vertrag geschlossen, der dem Katastrophenschutz im Ernstfall die Nutzung von zwei Tankstellen ermöglicht. Diese wurden mit Mitteln des Kreises so umgebaut, dass sie mit Notstrom versorgt werden können.  Im Notfall bringen Einheiten des Technischen Hilfswerks (THW) eine Netzersatzanlage (NEA) zu den Tankstellen und nehmen diese vor Ort in Betrieb. Kürzlich haben die beteiligten Organisationen das dritte Jahr in Folge die Einspeisung beider Tankstellen geübt. Neben dem THW war auch die kreiseigene Regieeinheit Elektroversorgung anwesend. Hierbei handelt es sich um eine Einheit von Elektrofachleuten, die dem Fachdienst „Feuerwehrwesen, Zivil- und Katastrophenschutz, Rettungsdienst“ unterstellt ist und über leistungsstarke Generatoren verfügt, die im Notfall strategische Einrichtungen w
24.10.2025
Norderstedt

Flugzeugabsturz über Norderstedt: Kreis-Mitarbeiter und Ehrenamtler proben den Ernstfall

Kreis Segeberg. Früh am Morgen gerät ein Passagierflugzeug über Norderstedt kurz nach dem Start am Hamburg Airport in Schwierigkeiten. Alle Versuche der Piloten, die Maschine halbwegs sicher zu Boden zu bringen, scheitern. Das Flugzeug stürzt ab – mitten in ein Wohngebiet mit Schulen, Einkaufszentrum und Polizeidienststelle. Hunderte Tote und Verletzte, zusammengestürzte Häuser, brennende Trümmerhaufen an allen Ecken: Rettungskräfte müssen schnell helfen, der Landrat ruft den Katastrophenfall aus und der Ministerpräsident kündigt sein spontanes Kommen an…  Zum Glück nur eine Planspielübung: Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, probt der Katastrophenschutzstab des Kreises Segeberg einmal jährlich Szenarien wie dieses. Kürzlich war es wieder soweit: Drei Tage lang übten Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung sowie Fachberater*innen von Bundes- und Landespolizei, Feuer-wehr, Deutschem Roten Kreuz (DRK), Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk  (THW), Bu
21.07.2025