Stadtmagazin
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Stadt Neumünster

Hinweise zum Abbrennen von Osterfeuern

Neumünster. Abfallentsorgungs- und Naturschutzbehörde der Stadt Neumünster informieren über das Abbrennen von Osterfeuern: Osterfeuer sind Brauchtumsfeuer und fallen daher nicht unter die Pflanzenabfallverordnung. Allerdings dürfen Osterfeuer nicht dazu genutzt werden, Pflanzenabfälle aller Art oder andere Abfälle zu verbrennen.  Verboten sind beispielsweise lackiertes und imprägniertes Holz, Pappen, Kartonagen und Kunststoffe. Vielmehr dürfen nur trockenes Feuerholz sowie trockene Zweige und Äste zum Einsatz kommen, damit die Rauchbelastung minimiert wird. Achtung: Osterfeuer-Haufen sind Verstecke für viele Tiere Osterfeuer-Haufen sind ein ideales Versteck für Kleintiere wie Käfer, Kröten, Wildbienen, Igel, Wiesel, Vögel und viele andere Artengruppen. Gerade bei frühzeitig aufgeschichteten Osterfeuer-Haufen können sich bereits Vögel zum Nisten eingefunden haben. Damit die Tiere nicht qualvoll verbrennen, muss das Brennmaterial am Tag vor dem Abb
01.04.2026
Stadt Neumünster

Apell an Hundebesitzer - Rücksichtnahme im Dosenmoor

Neumünster. Die untere Naturschutzbehörde weist Besucherinnen und Besucher des Dosenmoors darauf hin, dass im gesamten Naturschutzgebiet Dosenmoor eine Leinenpflicht für Hunde gilt. Diese Maßnahme dient dem Schutz der empfindlichen Tier- und Pflanzenwelt sowie der Sicherheit der Tiere selbst. Bei Verstoß gegen die Leinenpflicht wird ein Bußgeld verhängt. Das Dosenmoor ist ein besonders sensibler Lebensraum und bietet vielen verschiedenen Tieren, wie Damwild, Kranichen, Sumpfohreulen, Kreuzottern, Moorfröschen sowie zahlreiche Singvögeln Zuflucht. Freilaufende und an der Schleppleine geführte Hunde können schon bei vermeintlich großen Entfernungen Wildtiere aufscheuchen, wodurch sie wertvolle Energie verlieren und ihre geschützten Rückzugsräume verlassen. Gerade während der Brutzeit ab dem 1. März benötigen Vögel ausreichend Ruhe, um ihre Nester zu schützen und ihren Nachwuchs aufzuziehen. Bei Störungen verlassen Vögel ihre Nester, wodurch Eier
19.03.2026
Stadt Neumünster

Walter Goos ist neuer Naturschutzbeauftragter

Neumünster. Mit Wirkung vom 1. Oktober 2025 ist Herr Walter Goos aus Tungendorf vom Oberbürgermeister Herrn Tobias Bergmann zum Naturschutzbeauftragten für das Stadtgebiet Neumünster berufen worden. Gleichzeitig übernimmt er fortan auch die Leitung des Naturschutzbeirats der Stadt Neumünster.  Der unabhängige Beirat unterstützt und berät auf ehrenamtlicher Basis die untere Naturschutzbehörde in wichtigen Angelegenheiten des Naturschutzes. In seiner Funktion als Naturschutzbeauftragter unterstützt Herr Goos die untere Naturschutzbehörde als Beobachter und Bindeglied zu den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Über ihn und den Beirat können Maßnahmen des Naturschutzes angeregt werden.  Herr Goos ist pensionierter Biologielehrer und als langjähriger Moorführer beim Infozentrum Dosenmoor e.V. tätig. Seit 2020 ist er engagiertes Mitglied im Naturschutzbeirat. Die Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde, Monika Eden, freut sich daher, dass Herr Goos als neuer N
17.12.2025
Stiftung Naturschutz

Klimatour ins Dosenmoor bei Neumünster

Der Frühnebel hängt noch hoch über dem Moor, überall summen die Mini-Hubschrauber, die Moor-Libellen über den moortypischen Wildpflanzen wie beispielsweise dem Sonnentau und ganz in der Ferne hört man mit etwas Glück das Trompeten der Kraniche im Dosenmoor bei Neumünster. Bei dem neuesten Veranstaltungs-Format der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, den „Klimatouren“ geht es raus in die Moore. Unsere Klimaexpertinnen erklären den Besucherinnen wie die einst trockengelegten Moore vom Klimakiller zum Klimaretter werden. Denn: wiedernässte, intakte Moore sind DIE effektivsten Kohlenstoffspeicher. Sie entziehen der Atmosphäre dauerhaft mehr klimaschädliche Gase als Wald und jeder andere Land-Lebensraum. Kommen Sie mit uns raus ins Dosenmoor vor den Toren Neumünsters. Mit etwas mehr als 500 Hektar ist es eines der größten, intakten Hochmoore Schleswig-Holsteins. Nicola Brockmüller von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein nimmt Sie an diesem
06.07.2023
Stadt Neumünster

Informationen zum Umgang mit Jakobs-Kreuzkraut

Neumünster (em) In der Hauptblütezeit des Jakobs-Kreuzkrauts im Hochsommer erreichen die untere Naturschutzbehörde der Stadt Neumünster immer wieder besorgte Anrufe, in denen berichtet wird, wo sich das Jakobs-Kreuzkraut ausgebreitet hat. Dies ist verständlich, da alle Teile dieser Pflanze bei Verzehr giftig für Mensch und für Tier sind. Das Jakobs-Kreuzkraut, auch Jakobs-Greiskraut genannt, enthält insbesondere in den Blüten giftige, leberschädigende Pyrrolizid-Alkaloide. Anders als bei vielen anderen Pflanzengiften bleiben diese Alkaloide auch in den getrockneten Pflanzen erhalten. Vor allem Pferdehalter fürchten daher das Jakobs-Kreuzkraut im Futter, da die im frischen Zustand bitterschmeckenden Pflanzen mit dem Heu von den Pferden gefressen werden. Dies kann zu ernsthaften Erkrankungen und bis zum Tod der Tiere führen. Vergiftungen bei Menschen kommen selten vor, da die Pflanze aufgrund ihrer Bitterstoffe auch von Kleinkindern in aller Regel nicht in rel
20.07.2022
Stadt Neumünster

Klaus Langmaack zum Naturschutzbeauftragten berufen

Neumünster (em) Der bisherige Beirat für Naturschutz bei der unteren Naturschutzbehörde hatte im Juni 2021 seine letzte Sitzung. Die Stadt Neumünster hat mit Egon Blitza, Albert Bork und Otto Stange (Foto von links) drei langjährige Mitglieder nach Ablauf der aktuellen Amtsdauer verabschiedet und ihnen für ihre aktive Mitarbeit gedankt. Im Anschluss hat sich der neue Beirat für Naturschutz konstituiert. Der Naturschutzbeirat unterstützt und berät nach dem § 44 Landesnaturschutzgesetz die untere Naturschutzbehörde der Stadt Neumünster in wichtigen Angelegenheiten des Naturschutzes. Ihm gehören zukünftig für die kommenden 5 Jahre Walter Goos, Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger, Tierparkdirektorin Verena Kaspari, Antje Klein, Jens Poweleit, Klaus Langmaack, Ratsfrau Helga Bühse, Hans-Jochen Lorenzen, Dr. Björn Rickert, Rosel Bührer und Hartwig Hahnan. Zum Vorsitzenden des Beirates wurde erneut Klaus Langmaack (Foto: Stadt Neumünster) von den Mit
14.07.2021
Stadt Neumünster

Helfen Sie, die Vielfalt im Dosenmoor zu erhalten!

Neumünster (em) Im Naturschutzgebiet Dosenmoor erwacht die Natur und begrüßt den Frühling mit dem nun in Blüte stehenden Wollgras. Das erfreut viele Besucher und nicht zuletzt das neue Betreuerteam. Seit 01. Januar 2021 wird das Naturschutzgebiet offiziell vom NABU-Landesverband Schleswig-Holstein betreut. Vor Ort wird dies durch drei Mitglieder der bereits seit rund 40 Jahren im Dosenmoor aktiven NABU-Gruppe Neumünster übernommen. Die Betreuergruppe besteht aus Friedwart Pütz, der bis zu seiner Pensionierung bereits als Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde das Moor jahrzehntelang begleitete, Jens Poweleit, der ebenfalls seit vielen Jahren die vogelkundliche Betreuung des Moores leitet, und Björn-Henning Rickert, dem ersten Vorsitzenden der NABU-Gruppe Neumünster. Die Betreuung läuft in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit der weiterhin für die Umsetzung von Maßnahmen zuständigen unteren Naturschutzbehörde der Stadt Neumünster. Weitere Natursch
20.04.2021
Stadt Neumünster

Verabschiedung der Naturschutzbeiratsmitglieder

Neumünster (em) Der bisherige Beirat für Naturschutz bei der unteren Naturschutzbehörde hatte am 10. Februar seine letzte Sitzung. Die Stadt Neumünster bedauert, dass drei langjährige Mitglieder nach Ablauf der aktuellen Amtszeit den Beirat verlassen und dem neu zu bildenden Beirat nicht mehr angehören werden. Nach den Bestimmungen des Landesnaturschutzgesetzes hat der Naturschutzbeirat die Aufgabe, die untere Naturschutzbehörde in wichtigen Angelegenheiten des Naturschutzes zu unterstützen und fachlich zu beraten. Darüber hinaus kann der Beirat auch Maßnahmen des Naturschutzes anregen. Anna-Katharina Schättiger, selbst auch Mitglied des Beirates, setzte für die Verabschiedung sprichwörtlich “ihren anderen Hut auf” und bedankte sich als Stadtpräsidentin im Namen der Stadt Neumünster für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit bei Dieter Reese als Vorsitzendem des bisherigen Beirates, bei dem stellvertretenden Vorsitzenden Ulf Döhring und bei Hein
26.02.2016